54. Pokalturnen in Oranienburg

Mit Teamgeist zum Klassenerhalt beim 54. Oranienburger Pokalturnen

 

(tt) Die Saison der Turnbegeisterten der neuen Bundesländer findet alljährlich in Oranienburg ihren Abschluss.

Gruppenfoto aller Eberswalder Pokalturner (v.u.li. A.Sitter, H.Durke, B.Rothe, T.Spangenberg, A.Schott, v.o.li. A.Trautmann, Y.Schemel, A.Chunlaud, L.Graupe, S.Buckow, A. Petzold) (Foto: A. Heller)

Auch 2017 organisierte der TSV 1997 Oranienburg in bewährter Weise das 54. Mannschafts- Pokalturnen in drei Niveaustufen. Die Männermannschaft des SV Motor startete im „ Kleinen Pokal“ und turnte nach einem hervorragendem Wettkampf mit nur 0,25 Punkten Rückstand leider an Bronze vorbei auf den 4. Platz. Jung und Alt hatten sich zu einem guten Team zusammengefunden. Henri Durke, als Rangältester, brillierte besonders am Boden und Barren, aber auch Andreas Schott war mit seinen Leistungen zufrieden. Die beiden Youngster, Benjamin Rothe und Tobias Spangenberg, der sein Einsteigerdebüt gab, holten alles aus sich heraus. Benjamin wurde sogar Vierter in der Einzelwertung. Der schon beinahe eingebürgerte Dresdener Turner Axel Sitter streifte zum wiederholten Mal das Motor-Trikot über und erturnte mit seinem Fünfkampfsieg in der LK3 entscheidende Zehntel für die Waldstädter. Der Verbleib im „Kleinen Pokal“ konnte somit durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gesichert werden. Überlegener Sieger dieser Niveaustufe wurde das Männerteam vom USV Potsdam, gefolgt vom TSV Falkensee I und dem TGV Lauchhammer 92.

Die Damenriege des Eberswalder Turnvereins, hatte sich natürlich auch den Verbleib im „Kleinen Pokal“ zum Ziel gesetzt. Doch schon beim Einturnen bemerkten sie die überragende Leistungsstärke ihrer Gegnerinnen. Aber Sophie Buckow, Annekatrin Petzold, Antje Trautmann und Yvonne Schemel ließen sich davon nicht beeindrucken und turnten mit allen Kräften gegen die Übermacht an. Am Boden wurden sie dafür auch mit hohen Wertungen belohnt. Yvonne Schemel steigerte sich von Gerät zu Gerät und freute sich sehr über ihren 7. Platz in der Einzelwertung LK3. Spannend wurde es dann bei der Siegerehrung. Ganz oben auf dem Treppchen standen die Damen des Chemnitzer PSV. Links daneben, mit der Silbermedaille dekoriert, die Frauen der Berliner Turnerschaft. Der Bronzeplatz ging an den TSV Falkensee. Nun mussten sich die Waldstädterinnen nur noch dem SC Berlin geschlagen geben und jubelten über ihren 5. Platz, der ihnen den Klassenerhalt sicherte und dem USV Potsdam und dem TSC Strausberg das Nachsehen gab.

Am Abend lud der Gastgeber traditionell zum Turnerball, wo in stimmungsvoller Atmosphäre der Wettkampftag verarbeitet wurde und wo auch die erst seit ein paar Wochen im SV Motor turnende Angèlique Chunlaud als Neueinsteigerin ihre Bronzemedaille in der LK 4 feiern konnte. Lydia Graupe gratulierte ihr als Fünfte in dieser Startklasse von ganzem Herzen.

 

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