Gold verloren, aber Silber gewonnen!

Benjamin Rothe verfehlte den Titel nur um den Hauch eines Zehntels

Wer turnt am besten in den Leistungsklassen 1,2, 3 und 4 im Bereich Jugend und Erwachsene im Land Brandenburg? Diese Frage stellte sich den 119 Teilnehmer/Innen an den diesjährigen Landesmeisterschaften in Falkensee. Für Eberswalde hatten sich 8 Starter/Innen auf dieses Event vorbereitet. Der Ausrichter, Turnbezirk Priegnitz in Teamwork mit dem TSV Falkensee, wurde seinem Ruf als guter Gastgeber gerecht und punktete mit toller Organisation, lobenswertem Zeitmanagement und kulinarischen Leckereien. Die brauchten so einige Eberswalder nach ihrem Wettkampf als Trostpflaster, denn diesmal hatte sich das Pech im Turnrucksack der Waldstädter versteckt. Angelique Chunland (Jugend w. LK3) verletze sich bereits beim Einturnen so, dass eine weitere Teilnahme unmöglich wurde.

Spagatsprung von Annekatrin Petzold am Schwebebalken (Foto: R. Becker)

Am Zitterbalken kam keine Motor-Turnerin sturzfrei durch ihre Übung und auch der Stufenbarren erwies sich für manche zu weich und zu glatt, so dass die optimalen Leistungen nicht abgerufen werden konnten. Aber am Boden, dem Eberswalder Paradegerät, gab es bei allen Grund zur Freude und Annekatrin Petzold (Erwachsene, LK3) erturnte hier sogar eine 13,4. Doch das reichte leider nicht für einen Podestplatz. Den verpasste sie mit nur einem Zehntel Rückstand zu Lisa Radloff von der BSG Stahl Eisenhüttenstadt. Lisa Bobermien bekam für Platz 6 eine Urkunde überreicht, Nina Müller und Lea Korbik wurden 13.und 14.

Amelie Haß, in der LK 4 Jugend turnend, musste sich in einem großen Starterfeld von 32 Turnerinnen behaupten. Sie bekam ihre Höchstnote am Stufenbarren und kam auf dem 11. Rang ein. Ihr männlicher Teamkamerad, Willy Kühn, musste nicht so viele Gegner bezwingen, er belegte Platz 10.

Benjamin Rothe (Foto: S. Tetzlaff)

Doch der sieggewohnte Benjamin Rothe (Erwachsene, LK3) hatte diesmal in Chris Henkelmann vom USV Potsdam einen ebenbürtigen Konkurrenten gefunden, der ihm dann zum Schluss mit der Winzigkeit von 0,1 Punkten Vorsprung den Landesmeistertitel entriss. Aber das Team tröstete Benjamin: „ Gold verloren, aber Silber gewonnen! Beim nächsten Wettkampf werden die Karten neu gemischt.“

 

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