Turnmarathonwochenende

Ausbeute: 2 Havelpokale mit Emil Enskat als Einzelsieger und Mila Heenemann als Bezirksmeisterin

 

BZM-Meisterin Mila Heenemann (Foto: S. Ehlers)
Der Goldjunge Emil Enskat (Foto: Y. Schemel)

 

 

 

 

 

 

 

(tt) Gleich zwei Großveranstaltungen im Gerätturnen hatten die Aktiven des SV Motor Eberswalde e.V. an einem Wochenende zu händeln. Am Samstag wurde um den 13. Havelpokal in Brandenburg gekämpft. Über 140 Teilnehmer tummelten sich in der Halle. Die Waldstädter fuhren mit   27 Starter/Innen dorthin.

Die Havelpokalgewinner 2018 (Foto: Y. Schemel)

Und es hat sich gelohnt. Die Mädchen der P Stufe verteidigten ihren Vorjahressieg und holten auch in diesem Jahr die begehrte Trophäe nach Hause. Leona Brandenburger belegte als beste Einzelstarterin Platz 4, aber auch das übrige Team mit Ronya Görner, Luna Schwarz Nelly Kals, Jelena Matthäus und Mia Schimmelpfennig trug mit sauber und solide geturnten Übungen zum Gesamterfolg bei. Völlig überraschend gelang es auch den Jungen, in dieser Leistungsklasse den Pokal zu gewinnen. Der jüngste Turner im gesamten Starterfeld, Emil Enskat, holte sich dazu auch noch Gold in der Einzelwertung. Der  Sechsjährige  konnte es kaum fassen, da er u.a. gegen drei Jahre Ältere anturnen musste. Lean Heilmann wurde Dritter, Casimir Neupert Vierter und Noah Colin Lerche Zwölfter. „Eine reife Leistung der Newcomer“, meinte Betreuer Ulf Reimann.

Die älteren Jungen turnten in der LK 4 und schafften Teamplatz zwei. Als bester Einzelstarter freute sich Felix Wöhe hier über Bronze. Die Mädchen in der LK 4 bis 11 Jahre landeten auf Platz 4. Hier war Miriam Ehlers Beste auf Platz 8. Die älteren Turnerinnen in der LK 4 bis 13 Jahre wurden Sechste mit Anna Müller als der Teamstärksten auf Rang 9. Doch die Mädchen hatten ja noch Größeres vor.

BZM- LK3 mit den Qualifizierten für die LMS (Foto: S. Ehlers)

Am nächsten Tag hieß es gleich wieder fit sein für den Start bei den Bezirksmeisterschaften in Frankfurt/Oder. Nach einer kurzen Nacht wurden die Karten neu gemischt mit dem Ziel, unter die ersten Sechs zu kommen und sich für die Teilnahme an den Landesmeisterschaften zu qualifizieren. Das gelang gleich drei Starterinnen in der LK 3. Mila Heenemann holte sich sogar den Bezirksmeistertitel, Kàmi Kalesse Silber und Chiara Grohe wurde Fünfte. In der LK 4 ab 12 Jahre gab es für Marissa Kain einen Bronzeplatz und ihre Zwillingsschwester Mareen schaffte die Qualifikationsnorm   mit Platz 6. Bei den Jüngeren in der LK 4 bis 11 Jahre turnte Dorothea Durke mit Platz 7 knapp an der Zielstellung vorbei.

Die hauptverantwortlichen Trainer, Yvonne Schemel und Henri Durke, konnten nach diesem Turnmarathonergebnis aufatmen. Sie waren 20 Stunden für den Turnsport unterwegs, wie auch Lisa Bobermien als Kampfrichterin an beiden Wettkampftagen. Ein großer Dank geht aber auch an alle anderen mitgereisten Betreuer, Eltern und Kampfrichter, ohne deren Engagement den Kindern diese Glücksmomente und schönen Erfolgserlebnisse versagt geblieben wären.

 

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